Syker Vorwerk


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Gegen Ende des 16. Jh. wurde am Friedeholz in Syke das landwirtschaftliche Vorwerk gegründet, das die Aufgabe hatte, die Besatzung der damaligen Syker Burg zu versorgen. Es entstanden zahlreiche landwirtschaftliche Gebäude und um 1730 das heute noch bestehende Amtshaus. Nach Aufgabe und Schleifung der Burg im Zuge des 30-jährigen Krieges verlor das herrschaftliche Vorwerk zunehmend seine Bedeutung. Ende des 18. Jh. wurden die Flächen geteilt und an Landlose vergeben. Es entstand die Kolonie Syke. Die meisten der Gebäude wurden abgerissen, nur das Amtshaus und das 1783 erbaute Kutscherhaus mit Wohnung und Pferdeställen blieben stehen. Mitte des 19. Jh. erhielt die Gartenseite eine repräsentative vorgeblendete Backsteinfassade; der Haupteingang und die Zufahrt wurden hierhin verlegt. Bis 2002 diente es den jeweiligen Amtmännern, Landräten und zuletzt Oberkreisdirektoren als Wohnsitz. Gegen Ende des 19. Jh. bekam die schlichte Steinfassade mit einem Eingangsvorbau und Balkon einen herrschaftlichen Anstrich. Ab 2002 wurde das Gebäude mit einer Grundfläche von fast 600 qm auf zwei Stockwerken vom Landkreis Diepholz auf die Gemeinnützige Stiftung Kreissparkasse Syke übertragen. Es wurde als Zentrum zeitgenössischer Kunst eingerichtet und wird seit 2007 in enger Kooperation mit dem Kreismuseum Syke betrieben.
Quelle: www.syker-vorwerk.de



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