Schlageter-Denkmal


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Der während der Ruhrbesetzung 1923 von der französischen Besatzungsmacht zum Tode verurteilte Albert Leo Schlageter wurde nach seiner Hinrichtung vor allem von rechten Kreisen zur Märtyrerfigur erhoben. Seit 1926 wurden erste Gedenkstätten errichtet. Der „Schlageter-Kult“ im nationalsozialistischen Deutschland führte zur Errichtung von schätzungsweise hundert Schlageter-Denkmälern, von denen noch etwa 20 existieren. Entsprechend wurden Straßen, Orte, Organisationen und Ähnliches oft nach Schlageter benannt. Nach 1945 wurden diese nach und nach in den meisten Fällen umbenannt. Die meisten Denkmäler existieren nur noch in rudimentären Resten oder sind weitgehend ungepflegt.
Quelle: www.wikipedia.de